Maßgeschneidert für H2: Die passenden Kompensatoren für Wasserstoff-Anwendungen

2022-10-27 10:51:40 By : Ms. Sissy Wan

Überall, wo in der Prozesstechnik, in Chemie- und Petrochemie, Stahl- und Aluminiumwerken Wasserstoffanwendungen genutzt werden – z.B. als Beimischungen zur Erzeugung einer Schutzgasatmosphäre – kommt es auf eine besonders hohe Dichtheit der Anlagenteile an.

Wasserstoff ist ein herausforderndes Medium, da das Molekül extrem klein und leicht ist und sich schnell verflüchtigen kann. Die Abdichtung erfordert besonders hohe Dichtheitsklassen von Anlagenteilen und Werkstoffen. Daher setzt Dichtunsspezialist Frenzelit bei einem relativ hohen Wasserstoffanteil (über 15 Prozent) (etwa bei einer Stickstoff-Wasserstoff-Schutzgasatmosphäre) Doppelkompensatoren ein, die aus einem inneren Metall- oder Gewebekompensator und einem äußeren Gewebekompensator bestehen. Der Innenkompensator schirmt den H2-Anteil ab. Zwischen den Kompensatoren herrscht ein leichter Überdruck, um Sauerstoff aus dem System herauszuhalten. Der Innenraum zwischen den zwei Kompensatoren wird mit Stickstoff gespült. Sollte durch eine Leckage Stickstoff nach außen oder innen dringen, bedeutet dies keine größere Gefahr oder Beeinträchtigung.

Die Falten-Geometrie der beiden Gewebekompensatoren werden aufeinander abgestimmt, damit sie ineinander greifen können, ohne sich zu behindern, so der Hersteller. Zudem sind Verstärkungen in Form von Stützringen nötig, um ein Kollabieren oder Aufblähen bestimmter Materialien zu verhindern. Für die Abdichtung von H2-Gemischen ist eine hohe Designkompetenz erforderlich. Bei Kompensatoren kommt es immer auf die individuelle Auslegung an.

Das Wasserstoff-Forum vom 26. bis 27. September 2022 ist die Plattform für Wasserstofftechnologien und -lösungen aus der Perspektive der Industrie: Erzeugen, Transportieren, Speichern und Nutzen stehen im Mittelpunkt der praxisorientierten Vorträge und Workshops. Mit dabei: Best-Practices, konkrete Lösungen und technologische Entwicklungen, mit denen Sie sich schon heute für die Wasserstoff-Infrastruktur der Zukunft fit machen!

Eine Speziallösung sind sogenannte Snout Bellows, die Königsklasse der Kompensatoren. Sie werden in Bandverzinkungsanlagen zum Ausgleich von Bewegungen der sogenannten „Snout“ (Schnauze, Düse) eingesetzt, die Bleche in ein Zinkbad befördert und gleichzeitig einen Austritt der Schutzgasatmosphäre verhindert. Snout Bellows sind komplexe Gewebekompensatoren, die aus bis zu zwölf Gewebelagen bestehen, unter anderem Isolier- und Dichtlagen. Durch spezielle Fügeverfahren sorgt Frenzelit für die nötige Dichtheit der Kompensatoren.

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Innovationshub der Wasserstoff-Wirtschaft: Deutschland bekommt Elektrolyse-Labor

Grüner Wasserstoff: Wie sich Elektrolyseure mit Mehrwert betreiben lassen

Cookie-Manager Leserservice AGB Hilfe Abo-Kündigung Werbekunden-Center Mediadaten Mediadaten Schüttgut Datenschutz Impressum Abo Schüttgut Abo Process Autoren

Copyright © 2022 Vogel Communications Group

Diese Webseite ist eine Marke von Vogel Communications Group. Eine Übersicht von allen Produkten und Leistungen finden Sie unter www.vogel.de

Frenzelit GmbH; DLR/ThomasErnsting; ITM Power; EDL Anlagenbau Gesellschaft mbH; gemeinfrei; © 2012 Schmid und Keck / BHS Sonthofen; Steffen Buehler; Haver & Boecker OHG; Enviro Chemie; © Chinnapong, © White bear studio - stock.adobe.com, Grundfos; Auma; ifm; WAB; BASF; Port of Antwerp-Bruges; Vynova; Landesmesse Stuttgart; Phoenix Contact; Bicker Elektronik GmbH; Teledyne FLIR; (c) 2021 Gorodenkoff/Shutterstock / Emerson; Currenta; Heraeus; Clariant; KSB SE & Co. KGaA; Armaturenfabrik Franz Schneider GmbH + Co. KG; Oxa Gruber Fotographien; asecos; LDT Dosiertechnik; Voovio; VCG; Pla.to Technology; Triastek; Lanxess; Kreyenborg; Hosokawa Alpine; Coperion; Gericke; Biontech