Die Trockenheit führt es uns vor Augen: Wasser ist eine knappe Ressource und dadurch steigt der Preis. Um davon unabhängiger zu sein, kann man Regenwasser sammeln. SR-Reporterin Renate Wanninger hat Tipps für die Installation einer Zisterne.
Die Reduzierung des Trinkwassers mancherorts und die verstärkte Sensibilisierung zu einem bewussten Wasserverbrauch haben vielen in diesem Jahr vor Augen geführt, dass Wasser ein knappes und kostbares Gut ist.
Um unabhängiger zu werden und Geld zu sparen, kann man auf eine natürliche und kostenlose Ressource für den täglichen Wasserverbrauch zurückgreifen: Regenwasser.
Nach Meinung von Andreas Mohrbacher können bis zu 50 Prozent Wasser eingespart werden, wenn man für die Toilette und die Waschmaschine auf Regenwasser zurückgreift. Mohrbacher vertreibt seit mehreren Jahrzehnten Zisternen.
Die Preise der Regenwasserzisternen unterscheiden sich je nach Modell und Standort. Die Zisternen gibt es aus Kunststoff und Beton und sie können sowohl ober- als auch unterirdisch aufgestellt werden. Nach etwa fünf bis acht Jahren hat sich die Investition bezahlt gemacht.
Besonders Neubauten können von Regenwasserzisternen profitieren. Wenn die Bagger sowieso vor Ort sind, kann auch schnell noch ein entsprechender Platz ausgehoben und die Leitungen gelegt werden. Auch für Altbauten ist eine Zisterne eine Alternative, jedoch müssen dort die Voraussetzungen für den Einbau gegeben sein.
Der Stand der Technik ermöglicht es, dass das gesammelte Wasser nicht nur für die Toilette und Waschmaschine genutzt werden kann, sondern sogar den Vorgaben für Badewasser, also zum Schwimmen, entspricht. Über mehrere Filter wird das Wasser dafür gesäubert. Mohrbacher empfiehlt dazu einen Edelstahlfilter. Geht das Regenwasser einmal aus, ist es wichtig, dass der Tank automatisch auf Trinkwasser umspringen kann.
Je größer der Tank, desto länger kann man auf das Regenwasser zurückgreifen. Die Größe der Zisterne richtet sich nach dem Standort. Oberirdisch ist eine maximale Größe von 500 bis 1000 Liter Fassungsvermögen möglich. Unter der Erde setzt man auf eine Betonzisterne. Dort sind der Größe keine Grenzen gesetzt.
Andreas Mohrbacher sieht eine deutliche Veränderung bei der Größe der Zisternen. Vor 20 Jahren hatten die Behälter ein Fassungsvermögen von 40 Litern. Heute und mit Blick auf den Klimawandel legen sich Privathaushalte immer größere Tanks zu, und auch die Nachfrage nach der kostenlosen Ressource steigt.
Ein Thema in den "Bunten Funkminuten" am 05.08.2022 auf SR 3 Saarlandwelle.
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